In Butter gebratene Steinpilze Rezept

gebratene Steinpilze In Butter gebratene Steinpilze Rezept

Das Rezept für in Butter gebratene Steinpilze ist die puristischste Art, diesen Edelpilz zu genießen. Wenn die Qualität der Pilze stimmt, braucht es nur eine Handvoll Zutaten, um ein Gericht auf Sterneniveau zu kreieren.

Hier ist die Anleitung für den perfekten, nussigen Waldgenuss.


Zutaten (für 2 Personen als Vorspeise oder Beilage)

  • Steinpilze: ca. 300–400 g (frisch, fest und ohne Druckstellen)

  • Fett: 2 EL Butter (am besten Süßrahmbutter) und 1 EL hochwertiges Olivenöl

  • Aromaten: 1 kleine Schalotte (optional), 1 kleine Knoblauchzehe (angedrückt)

  • Kräuter: Frische glatte Petersilie oder ein Zweiglein Thymian

  • Gewürze: Grobes Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • Säure: Ein paar Spritzer frischer Zitronensaft


Die Zubereitung: Schritt für Schritt

1. Die Pilze vorbereiten

Steinpilze sind wie Schwämme – waschen Sie sie daher niemals unter fließendem Wasser.

  • Putzen Sie die Pilze vorsichtig mit einem Pilzpinsel oder einem trockenen Küchentuch.

  • Schneiden Sie die Enden der Stiele frisch an.

  • Schneiden Sie die Pilze in etwa 5 mm dicke Scheiben. So behalten sie beim Braten ihre Form und bekommen eine schöne Textur.

2. Die richtige Pfannentechnik

Verwenden Sie eine große Pfanne (Gusseisen oder Edelstahl ist ideal), damit die Pilze nicht übereinanderliegen.

  • Erhitzen Sie das Olivenöl zusammen mit der Butter. Das Öl verhindert, dass die Butter bei hoher Hitze verbrennt.

  • Geben Sie die Pilzscheiben erst in die Pfanne, wenn das Fett richtig heiß ist.

  • Ganz wichtig: Lassen Sie die Pilze für 2–3 Minuten ungestört braten, bevor Sie sie wenden. Sie sollen eine goldbraune Kruste entwickeln.

3. Aromatisieren

  • Sobald die Pilze gewendet sind, geben Sie die fein gewürfelte Schalotte und die angedrückte Knoblauchzehe hinzu.

  • Schwenken Sie die Pilze in der schäumenden Butter. Der Knoblauch gibt nur dezent sein Aroma ab und wird vor dem Servieren entfernt.

4. Das Finish

  • Erst ganz am Ende mit Salz und Pfeffer würzen (Salz entzieht den Pilzen zu früh das Wasser).

  • Die fein gehackte Petersilie unterrühren und mit einem minimalen Spritzer Zitronensaft abschmecken. Die Säure bricht die Fettigkeit der Butter und lässt das Pilzaroma „strahlen“.


Serviervorschlag: Wie genießt man sie am besten?

  • Auf Röstbrot: Servieren Sie die heißen Pilze auf einer dicken Scheibe in Butter geröstetem Sauerteigbrot.

  • Zum Steak: Als edle Beilage zu einem Rinderfilet oder Entrecôte.

  • Zu Polenta: Auf einem Spiegel aus cremiger, weicher Polenta.

Drei Goldene Regeln für den Erfolg

  1. Nicht überladen: Braten Sie die Pilze lieber in zwei Portionen an. Liegen zu viele Pilze in der Pfanne, sinkt die Temperatur und sie fangen an zu kochen statt zu braten.

  2. Die Hitze: Steinpilze lieben Hitze. Nur so entsteht die karamellisierte Kruste, die für den typisch nussigen Geschmack verantwortlich ist.

  3. Die Konsistenz: Ein perfekt gebratener Steinpilz ist außen knusprig und innen noch saftig-fest, fast wie ein Stück Fleisch.


Soll ich Ihnen zeigen, wie man aus diesen gebratenen Steinpilzen mit nur zwei weiteren Zutaten eine schnelle, edle Pastasauce zaubert?

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