Die 28 beliebtesten Speisepilze im DACH-Raum

Koch Zubereitung Pilze Die 30 beliebtesten Speisepilze im DACH-Raum

Der DACH-Raum verfügt durch seine vielfältigen Landschaften – von alpinen Regionen über Mittelgebirge bis hin zu ausgedehnten Wäldern – über eine beeindruckende kulinarische Pilzvielfalt. Viele essbare Pilze sind saisonale Highlights und gelten als regionale Spezialitäten. Die folgende Liste stellt 28 der beliebtesten Speisepilze vor – eine Mischung aus Wildpilzen und kultivierten Sorten.

Disclaimer: Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine fachmedizinische Beratung. Wir können Ihnen keine Heilversprechen vermitteln. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen Ihren Arzt! Vor dem Konsum von Pilzen sollten Sie vorsichtig sein und sicherstellen, dass es sich um genießbare Speisepilze handelt.


1. Steinpilz (Boletus edulis)

Der König der Pilze: nussiges Aroma, festes Fleisch, vielseitig in der Küche.

2. Pfifferling / Eierschwamm (Cantharellus cibarius)

Pfeffrig-fruchtig, perfekt zu Pasta, Fleisch oder als Pfannengericht.

3. Champignon / Agaricus (Agaricus bisporus)

Der meistverkaufte Kulturspeisepilz – mild, universell einsetzbar.

4. Shiitake (Lentinula edodes)

Aromatisch-würzig, ursprünglich aus Asien, heute weit verbreitet kultiviert.

5. Kräuterseitling (Pleurotus eryngii)

Festes Fleisch, ideal zum Anbraten als vegetarische „Steak“-Alternative.

6. Austernseitling (Pleurotus ostreatus)

Leicht nussig, häufig kultiviert, gut zum Anbraten oder in Saucen.

7. Marone / Maronenröhrling (Imleria badia)

Mild und sehr beliebt bei Sammlern, vielseitig verwendbar.

8. Parasolpilz (Macrolepiota procera)

Groß und schirmförmig – paniert besonders beliebt.

9. Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis)

Zartes Aroma, ein klassischer Suppenpilz – jedoch verwechselbar, daher Vorsicht.

10. Hallimasch (Armillaria mellea-Gruppe)

Gut durchgegart ein feiner Speisepilz, regional sehr beliebt.

11. Morchel (Morchella spp.)

Eine Delikatesse mit intensivem Aroma – meist getrocknet im Handel.

12. Herbsttrompete / Totentrompete (Craterellus cornucopioides)

Sehr aromatisch, besonders gut getrocknet als Würzpilz.

13. Birkenpilz (Leccinum scabrum)

Mild und fein, typisch in Birkenwäldern.

14. Rotkappe (Leccinum aurantiacum)

Aromatischer Verwandter des Birkenpilzes, rötlicher Hut.

15. Schopftintling (Coprinus comatus)

Jung sehr delikat – muss sofort verarbeitet werden.

16. Butterpilz (Suillus luteus)

Weiches Fleisch, gute Einsteigerart; oft gehäutet verarbeitet.

17. Goldröhrling (Suillus grevillei)

Typisch unter Lärchen, angenehmes Aroma.

18. Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum)

Knackiges Fleisch und leichter Pfeffergeschmack.

19. Reizker / Edelreizker (Lactarius deliciosus)

Leicht harziges, delikates Aroma – besonders in Österreich beliebt.

20. Maipilz (Calocybe gambosa)

Frühlingspilz mit starkem Mehlgeruch, ideal für Brat- und Schmorgerichte.

21. Schwefelporling (Laetiporus sulphureus)

„Chicken of the woods“ – Textur ähnlich Geflügel, sehr beliebt bei Veganern.

22. Samtfußrübling / Winterrübling (Flammulina velutipes)

Winterpilz mit mild-süßlichem Aroma.

23. Enoki (Flammulina filiformis)

Asiatische Form des Winterrüblings; lange, dünne weiße Stiele.

24. Pioppino / Südlicher Ackerling (Agrocybe aegerita)

Aromatisch, leicht nussig – in der Gourmetküche zunehmend verbreitet.

25. Trüffel (Tuber spp., v. a. T. aestivum)

Edelpilz, intensiv duftend, regional z. B. im Süddeutschen Raum heimisch.

26. Fichtenreizker (Lactarius deterrimus)

Saftiges Fleisch, kräftiger Geschmack.

27. Wiesenchampignon (Agaricus campestris)

Aromatischer Wildchampignon, sehr beliebt bei Sammlern.

28. Rauchblättriger Schwefelkopf (Hypholoma capnoides)

Essbar und lecker, jedoch nur für Kenner, da leicht verwechselbar.


Fazit

Die Vielfalt essbarer Pilze im DACH-Gebiet ist enorm. Von bekannten Kultursorten wie Champignon und Shiitake über alpine Spezialitäten wie den Fichtenreizker bis hin zu Delikatessen wie Morcheln und Trüffeln – Pilze bereichern die regionale Küche mit intensiven Aromen und saisonalen Genusserlebnissen.
Wichtig bleibt: Pilze nur sammeln, wenn man sie zweifelsfrei erkennt oder sich an geprüfte Ware hält.

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